ArtikelBlut spenden - Leben retten! Wie wichtig Blutspenden sind, wird man spätestens dann merken, wenn man selbst betroffen ist. Also warum nicht etwas Gutes tun und hier bei WebUni davon profitieren?! Jede Spende wird mit Haus- bzw. Communitypunkten belohnt. Also traut euch! Noch nie gespendet? Kein Problem, zusammen Spenden gehen ist viel spaßiger und eine haltende Hand dürfte auch zu finden sein! ![]() Zuerst möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal bei Katja für ihr Engagement als Universitäts-Blutbank-Beauftragte bedanken und hoffe, dass ich ihre Arbeit und die seit mittlerweile 2003 bestehende Kooperation mit der Blutbank mit neuen Impulsen fortsetzen kann. Aufgrund meiner Tätigkeit als Zivildienstleistender in der Blutbank und meiner mittlerweile zahlreichen Blut- und Plasmaspenden sind mir die Abläufe und Mitarbeiter bestens vertraut und ich freue mich sehr, mit Frau Schulze (Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit) neue Ideen zu entwickeln, die das Spenden für euch wieder interessanter gestalten, denn leider bleibt festzuhalten, dass die Spendebereitschaft auch bei WebUni nachgelassen hat. Doch ich bin ganz zuversichtlich, dass sich die Zahlen positiv entwickeln werden. Bitte beachtet weiter unten bitte die geplanten Aktionen und teilt mir eure Meinung mit! Warum überhaupt Spenden? Wie wichtig die Blutspenden für die Uni-Klinik sind zeigen die Zahlen. Etwa 18.000 Blutkonserven werden pro Jahr allein in der Uni-Klinik Magdeburg benötigt [1]. Ein Bedarf der nur schwer zu decken ist und jede Spende kostbar macht. Zudem ist das Blutspenden auch für den eigenen Körper sehr gesund, da "altes" durch "neues" Blut ersetzt wird. Als Erstspender erhätlst du als kleines Dankeschön einen Cinemaxx-Kino-Gutgeschein im Wert von 5 Euro. Danach werden die Blut-, Plasma- sowie Thrombozytenspenden seitens der Blutbank mit einer Aufwandspauschale vergütet. WebUni vergibt für die Spenden jeweils 50 Communitypunkte und 100 Hauspunkte für deine WG, die du hier sinnvoll investieren kannst, beispielsweise für den Erwerb von Theaterkarten im WebUni-Shop oder um deine WG vor dem drohenden Luxus-Bankrott zu bewahren. Zudem darf sich ein Bluttropfen in deinem Profil verewigen, als Zeichen deiner Spendebereitschaft. Welche Kriterien für die einzelnen Spenden zu beachten sind, werde ich im folgenden erläutern.Die Blutspende - Ablauf und Voraussetzungen Zu Beginn erhälst du ein Informationsblatt und einen Fragebogen zu deiner gesundheitlichen Vorgeschichte, den du gewissenhaft ausfüllen solltest. Mit einem Arzt können bei der ärztlichen Untersuchung offene Fragen geklärt werden. Ein kleiner Pieks in das Ohrläppchen vor der ärztlichen Untersuchung zur Bestimmung des roten Blutfarbstoffgehalts (Hb-Wert) und das Messen der Körpertemperatur gehören ebenso zum Vorlauf einer jeden Blutspende. Während der Spende werden in ca. 10 Minuten 480ml Blut entnommen. Im Spenderimbiss kann mit einer Kleinigkeit zu Essen und einem Getränk deiner Wahl wieder Energie getankt werden.Wenn ich alle Kriterien zur Blutspende anführen wollte, würde ich wahrscheinlich die Zeichenanzahl sprengen, also werde ich nachfolgend eine kleine Auswahl der wichtigsten Kriterien erläutern. Ob gespendet werden darf, entscheidet letztendlich der untersuchende Arzt. Die hier angeführten Kriterien dienen deshalb lediglich der Orientierung. Bei Fragen darfst du gerne an mich herantreten und ich versuche deine Frage zu beantworten oder wende dich gleich an die Blutbank (siehe Kontaktinformationen).
Die Plasmaspende - Ablauf und Voraussetzungen Als Plasma bezeichnet man die flüssige Komponente des Blutes und diese macht mehr als die Hälfte unseres Blutes aus. Der wesentlichste Bestandteil des Plasmas sind die Bluteiweiße mit ihren speziellen, oft lebenswichtigen Funktionen bei der Blutgerinnung, beim Transport der verschiedenen Stoffe und bei der Infektabwehr. Aufgrund der vielfältigen Inhaltsstoffe mit ihren wichtigen Funktionen wird Blutplasma nicht nur in bestimmten Fällen unmittelbar zur Transfusion verwendet – beispielsweise bei sehr großen Blutverlusten -, sondern es bildet auch den Ausgangsstoff für zahlreiche Arzneimittel. Plasma bildet sich sehr schnell wieder und kann deshalb in kürzeren Abständen als Vollblut gespendet werden. Der Mindestabstand beträgt 7 Tage, maximal jedoch dürfen 45 Spenden im Jahr absolviert werden. Um in der Blutbank Plasma zu spenden, sollte vorher mindestens einmal dort Blut gespendet worden sein. Wie bei der Blutspende gilt auch hier, dass ihr mindestens 18 Jahre alt sein solltet. Die Menge, die an Plasma abgegeben wird, beträgt etwa 600ml und die Spendezeit beträgt im Schnitt 35 Minuten. Wie auch beim Blutspenden ist vor der Spende die Kontrolle des Hb-Wertes und das Ausfüllen des Spenderfragebogens notwendig mit anschließender ärztlicher Untersuchung. Anlässlich der ersten bzw. bei jeder 5. Plasmaspende ist eine spezielle Eignungsuntersuchung erforderlich. Dazu gehört, neben den bei jeder Spende üblichen Laborbestimmungen, eine Überprüfung weiterer Blutwerte, wie z. B. der Eiweißgehalt im Blut. Bei jeder 15. Spende erfolgt zusätzlich eine Blutbildkontrolle. Das Blut wird aus einer Armvene des Spenders entnommen und unter Zusatz von gerinnungshemmenden Mitteln dem Plasmapheresegerät zugeführt. Dort werden Plasma und Blutzellen getrennt. Während die Blutzellen wieder in den Körper des Spenders zurück fließen, wird das Plasma in einem Beutelsystem gesammelt und nach Beendigung der Spende tiefgefroren. Gefrorenes Frischplasma muss mindestens 4 Monate in Quarantäne gelagert werden und darf erst nach einer erneuten Blutuntersuchung des Spenders freigegeben werden. Können die notwendigen Tests nicht durchgeführt werden, darf das gespendete Plasma nicht für den Einsatz beim Patienten verwendet werden. Deshalb sollten die Plasmaspenden auch in regelmäßigen Abständen erfolgen. Ob man geeignet ist, Plasma zu spenden, ist mit einem Arzt abzuklären und für den Fall, dass er das Ok gibt, sind terminliche Absprachen mit dem Schwestern-Team zu treffen. Die Thrombozytenspende - Ablauf und Voraussetzungen Thrombozyten oder auch Blutplättchen sind Blutbestandteile und für die Blutgerinnung zuständig. Sie werden im Knochenmark gebildet und in die Blutbahn abgegeben. Kommt es zu einer Verletzung der Gefäßwand, so werden die Thrombozyten durch chemische Stoffe aus der Gefäßwand aktiviert, bleiben an der Gefäßwand kleben und „verstopfen“ das entstandene Loch. Können kleine oder größere Verletzungen der Blutgefäße nicht mehr richtig „abgedichtet“ werden, benötigt der Patient ein Thrombozytenkonzentrat. Thrombozyten können maximal 26 mal im Jahr gespendet werden. Jeder Thrombozytenspender sollte vor der ersten Thrombozytapherese mindestens zweimal Blut in der Blutbank gespendet haben und wie auch bei den anderen Spendearten mindestens 18 Jahre alt sein. Da Thrombozytenkonzentrate eine begrenzte Lagerfähigkeit von 5 Tagen haben, werden sie deshalb ausschließlich nach Bedarf hergestellt. Zu Beginn erfolgt wie immer das gleiche Prozedere: Hb-Wert-Kontrolle, Ausfüllen des Spenderfragebogens und die ärztliche Untersuchung. Anlässlich der ersten bzw. nach jeder 10. Thrombozytenspende ist eine spezielle Eignungsuntersuchung erforderlich. Dazu gehören neben den bei jeder Spende üblichen Laborbestimmungen eine Überprüfung weiterer Blutwerte, wie z. B. der Eiweißgehalt im Blut. Das Blut wird nach der Punktion der Venen einer oder beider Arme entnommen. Die für Transfusionszwecke benötigten Blutplättchen werden entnommen und die restlichen Blutbestandteile fließen über die Armvene zum Spender zurück. Die Spende dauert zwischen 60 und 90 Minuten. Danach darf sich wie gewohnt im Imbiss gestärkt werden. Wichtig ist, dass die Thrombozyten des Spenders nicht durch Medikamente in ihrer Funktion beeinträchtigt sind. Vor einer Thrombozytapherese dürfen 10 Tage keine Medikamente, insbesondere keine ASS-haltigen Arzneimittel wie z.B. Aspirin eingenommen worden sein. Ob du geeignet bist, entscheidet wie immer ein Arzt. Sprich ihn doch am besten bei deiner nächsten Blutspende an und dann kannst du für den Fall der Fälle einen Termin mit den Mitarbeitern in der Thrombozytapherese vereinbaren. Geplante Aktionen - Ihr seid gefragt! Aus aktuellem Anlass weise ich auf eine schöne Aktion hin, deren Artikel ich euch gern ans Herz legen möchte: 09.06.09: un.geniert für einen guten Zweck - Blutspende und Aktkalendersponsoring ![]() Für das kommende Semester ist eine Art "Hinter den Kulissen ..." geplant. Im Normalfall geht man in die Blutbank und spendet Blut, Plasma oder Thrombozyten. Doch was passiert eigentlich dann mit der Konserve? Wir haben die Möglichkeit uns genau das anzuschauen. Dabei sind uns nahezu keine Grenzen gesetzt. Der Bereich der Verarbeitung kann besichtigt werden, es besteht die Möglichkeit, in die Labore zu schauen um zu sehen, was für Tests durchgeführt werden. Auch die Stammzellspende kann euch näher gebracht werden. Ich persönlich finde den Bereich der Verarbeitung sehr interessant. Doch wie sieht es mit euren Interessen aus? Bei positiver Resonanz wird in Abstimmung mit Frau Schulze ein Termin für das kommende Semester festgelegt, wahlweise auch weitere Termine. Deshalb bitte ich euch, mir mitzuteilen, ob ein grundlegendes Interesse an solch einer Aktion vorhanden ist, oder es eben nicht interessiert. Dazu nutzt einfach den Thread zur Diskussion oder schreibt mich per PN an! Öffnungszeiten und kommende Außentermine Öffnungszeiten Montag: 07.00 - 12.00 Uhr (Erstspender bis 11.30 Uhr) Dienstag: 11.00 - 19.00 Uhr (Erstspender bis 18.30 Uhr) Mittwoch: 11.00 - 19.00 Uhr (Erstspender bis 18.30 Uhr) Donnerstag: 07.00 - 12.00 Uhr (Erstspender bis 11.30 Uhr) Freitag: 07.00 - 15.00 Uhr (Erstspender bis 14.30 Uhr) Jeden 1. Samstag im Monat von 9.00-12.00 Uhr. Nächster Termin wäre der 06.06.09. Bitte vergesst euren Personalausweis bzw. Reisepass nicht! Kommende Außentermine 14.05.09 von 9.00 - 12.00 Uhr in der Uni-Mensa 11.06.09 von 9.00 - 12.00 Uhr in der Hochschule Magdeburg Kontakt und Anfahrt Uni-Blutbank Magdeburg Leipziger Straße 44, Haus 29 39120 Magdeburg Telefon: 0391 / 6713939 (Anmeldung) oder 0391 / 6713723 (Entnahme) http://www.blutspende-magdeburg.de Die Blutbank ist bequem per Straßenbahn (Linien 3 und 9 Richtung Leipziger Chaussee) zu erreichen. Haltestellen wären zum einen die Haltestelle "Fermersleber Weg" oder direkt die Haltestelle "Universitätsklinikum". Beachtet derzeit bitte die dort vorhandenen Baustellen und eventuelle Haltestellenänderungen. Aber auch mit dem Auto sollte die Anfahrt kein Problem darstellen. Auf dem Gelände der Uni-Klinik sind Parkplätze vorhanden, deren Nutzung für Besucher der Blutbank kostenfrei zur Verfügung stehen. Es muss lediglich die Parkkarte an der Anmeldung entwertet werden. ![]() Diskussionsthread: Blut spenden - Leben retten! | Die neuesten ArtikelDie besten Artikel |

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Wie wichtig Blutspenden sind, wird man spätestens dann merken, wenn man selbst betroffen ist. Also warum nicht etwas Gutes tun und hier bei WebUni davon profitieren?! Jede Spende wird mit Haus- bzw. Communitypunkten belohnt. Also traut euch! Noch nie gespendet? Kein Problem, zusammen Spenden gehen ist viel spaßiger und eine haltende Hand dürfte auch zu finden sein! 
Zudem darf sich ein Bluttropfen in deinem Profil verewigen, als Zeichen deiner Spendebereitschaft. Welche Kriterien für die einzelnen Spenden zu beachten sind, werde ich im folgenden erläutern.
Zu Beginn erhälst du ein Informationsblatt und einen Fragebogen zu deiner gesundheitlichen Vorgeschichte, den du gewissenhaft ausfüllen solltest. Mit einem Arzt können bei der ärztlichen Untersuchung offene Fragen geklärt werden. Ein kleiner Pieks in das Ohrläppchen vor der ärztlichen Untersuchung zur Bestimmung des roten Blutfarbstoffgehalts (Hb-Wert) und das Messen der Körpertemperatur gehören ebenso zum Vorlauf einer jeden Blutspende. Während der Spende werden in
Als Plasma bezeichnet man die flüssige Komponente des Blutes und diese macht mehr als die Hälfte unseres Blutes aus. Der wesentlichste Bestandteil des Plasmas sind die Bluteiweiße mit ihren speziellen, oft lebenswichtigen Funktionen bei der Blutgerinnung, beim Transport der verschiedenen Stoffe und bei der Infektabwehr. Aufgrund der vielfältigen Inhaltsstoffe mit ihren wichtigen Funktionen wird Blutplasma nicht nur in bestimmten Fällen unmittelbar zur Transfusion verwendet – beispielsweise bei sehr großen Blutverlusten -, sondern es bildet auch den Ausgangsstoff für zahlreiche Arzneimittel. 


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